Ein negativer Schufa-Eintrag ist sicherlich nichts was man gerne hat, kommt aber durchaus in allen Bevölkerungsschichten vor. Es müssen auch nicht immer hohe Mietschulden oder nicht gezahlte Autoraten sein, die einem Eintrag zu Grunde liegen. Selbst ein nichtbezahltes Zeitschriften-Abo kann so einen Schufa-Eintrag auslösen. Eine Rechnung, 2 Mahnungen in einem Zeitraum von 4 Wochen und schon ist es passiert, wenn man in dieser Zeit nicht widersprochen haben. Die Schufa steht für "Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung" und schütz so Händler und Dienstleister vor einem Zahlungsausfall, aber auch die Verbraucher vor einer Überschuldung.
Bei einer Auskunft teilt die Schufa ein sogenannten Score mit. Eine Prozentzahl zwischen 1 und 100 bei der viele Faktoren zur Berechnung Einfluss haben. So werden beispielsweise die Nationalität und Herkunft, der Wohnort, die Anzahl der Umzüge, der Bankkonten und Handyverträge zum Scoring herangezogen. Ein Unternehmen hat dementsprechend eine Grenze ab wann Sie mit einem Kunden keinen Vertrag eingehen möchte. Diese Scoring-Grenze kann sich von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden und so kann es sein, dass man bei dem einem Anbieter abgelehnt wird und bei einem Mitbewerber den Vertrag doch noch bekommt.
Bei einem DSL-Anschluss wird die Bonität vor Abschluss des meistens 24 monatigem Vertrages von allen Anbietern geprüft. Auf der Seite „DSL ohne Schufa“ können Sie sich weiter informieren und auch eine Anfrage starten um sich telefonisch über die für Sie individuell ermittelten Angebote informieren zu lassen. Hier werden dafür verschiedene Anbieter angefragt und die Ergebnisse für den jeweiligen Kunden zusammengestellt. So haben auch Verbraucher mit negativen Schufaeintrag eine Chance einen DSL-Anschluss zu bekommen, wenn das Scoring nicht besonders niedrig ist.