Momentan herrscht eine heftige Auseinandersetzung um das elektrische Rauchen. Eine moderne Innovation aus China, die dem Raucher dabei helfen soll gesünder zu rauchen. Doch Gegner aus Politik, sowie Gesundheitswesen teilen diese Auffassung nicht.
Konkurrenz zur normalen Zigarette
Wie aktuelle Umfragen bestätigen, werden immer mehr Raucher auf die elektrische Zigarette aufmerksam. Fast die Hälfte der Raucher bezeichnen die elektrische Zigarette als Alternative zur herkömmlichen Tabakzigarette, die schon regelmäßig genutzt wird oder in naher Zukunft ausprobiert werden soll (Quelle: Pressemitteilung Openpr.de vom 14.12.2011 - shortpr.com/vtizdb). Diese Befragungen zeigen, dass die normale Zigarette einen ernstzunehmenden Konkurrenten erhalten hat.
Doch was ist mit den Kritikern?
Zu den mittlerweile bekanntesten Kritikern zählt die Nordrhein-Westfalen Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Bündnisgrüne), die die Auffassung trägt, dass die E-Zigarette gesundheitsschädigend ist und verboten werden müsse. Die Argumentation erscheint hier haltlos. Aufgrund von nikotinhaltigen Liquids falle die E-Zigarette unter das Arzneimittelschutzgesetz und dürfe somit ausschließlich in Apotheken vertrieben werden. Doch was ist mit herkömmlichen Tabakzigaretten, die allerorts erhältlich sind und keiner Apothekenpflicht unterliegen?
Tausende Raucher können sich nicht irren
Gerade im Netz berichten Raucher in einschlägigen Foren und Blogs über die positiven Resultate des elektrischen Rauchens. Doch wie glaubhaft sind diese Erfahrungsberichte? Fest steht, dass bei einer elektronischen Zigarette keine Tabakverbrennung stattfindet und somit kein Teer, Kohlenmonoxid und Hunderte weitere Schadstoffe freigesetzt werden. Nikotin kann auf Wunsch des Rauchers enthalten sein und ist demzufolge der einzige Schadstoff. Daher wird die E-Zigarette als gesündere Alternative beworben. Inwieweit diese Aussage stimmt, müssen weitere wissenschaftliche Untersuchungen aufzeigen. Wobei die ersten Studien diese Aussagen bestätigen und einige Forscher die E-Zigarette als Alternative empfehlen.
